Pressemitteilung: AStA der Uni Göttingen stellt neuen Haushaltsplan vor

 

Am Montag, den 23. April, verabschiedete das Studierendenparlament der Universität Göttingen
den Haushalt für das kommende Geschäftsjahr.
Der Haushalt steht ganz im Lichte des Leitgedankens „Vielfalt in Lehre, Studium und Leben“.
Vorgesehen ist ein größeres Budget für die Initiativenförderung, dieses wird hierbei von 5.000€
auf 14.000€ angehoben. Damit wollen wir die Studierendenschaft animieren und unterstützen,
das Campusleben aktiv mitzugestalten und durch eigenständige Projekte zur kulturellen Vielfalt
im Studienalltag beizutragen.
Auch eingeplant ist ein Campusfestival, welches sich als „Festival der Vielfalt“ an alle Studierenden
richtet und sie einlädt, sich aktiv daran zu beteiligen.
Zudem sieht der Haushaltsplan eine schlanke Referatsstruktur vor. Im Vergleich zum Vorjahr
wurde die Anzahl an Referaten von acht auf fünf reduziert.
Dies ermöglicht eine effizientere Koordination und Kommunikation innerhalb des AStAs. Für
den referatsübergreifenden Austausch bei den wichtigen Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit
und Diversität wurden Poolressorts geschaffen, in denen Beauftragte aus verschiedenen Referaten
die entsprechenden Themenkomplexe interdisziplinär bearbeiten.
Unterstützt werden die fünf Referentinnen und Referenten durch insgesamt 30 Sachbearbeiterinnen
und Sachbearbeiter. Dafür sieht der Haushaltsplan insgesamt eine Personalkostensteigerung
von lediglich 2.000€ vor – was im Vergleich zum Planhaushalt des Vorjahres einer Steigerung
von weniger als einem Prozent entspricht.
Diese Personalstruktur ermöglicht es, das breitgefächerte Veranstaltungs- und Projektportfolio
nicht nur finanziell, sondern auch personell zu leisten. Damit können wir nicht nur einen Teilbereich
der studentischen Interessen abdecken, sondern die Studierendenschaft in ihrer Vielfalt
aufgreifen und mitnehmen.
„Mit diesem Haushaltskonzept können endlich wieder die Interessen aller Studierenden realisiert
werden. Insbesondere möchten wir die Studierenden zur aktiven Teilhabe am Campusleben einladen.“
merkt der AStA-Vorsitzende Rene Rahrt zum Haushalt an.

 

PM AStA der Uni Göttingen stellt neuen Haushaltsplan vor

Pressemitteilung: ZESS muss über 60 Kurse streichen

Die Zentrale Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen (ZESS) der Universität Göttingen muss ab sofort massive Einsparungen vornehmen und daher viele Kurse streichen.
Allein zum kommenden Sommersemester sollen 34 Kurse wegfallen, 30 weitere dann zum Wintersemester. Daher werden nach aktuellen Schätzungen im Sommersemester ungefähr 650 Studierende keinen Platz bekommen, zum Wintersemester dann sogar 1200. Manche der bevorstehenden Kurse sind bereits jetzt sechsfach überbucht.
Von den Streichungen betroffen sind alle Arten von Kursen – von Englisch über Spanisch bis hin zur Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit Excel. Die Kursangebote in Chinesisch, Finnisch, Norwegisch und Arabisch werden sogar gänzlich entfallen.
Hart getroffen werden auch angehende Erasmusstudierende, die mitunter mit drei Wartesemestern für einen Einsteigerkurs zu rechnen haben. Um dann das für den Auslandsaufenthalt erforderliche Sprachniveau zu erreichen, sind bis zu drei weitere Semester einzuplanen – so wäre der Erasmus-Aufenthalt nicht in der Regelstudienzeit für den Bachelor zu absolvieren.
Hauptgrund für die Streichungen ist die mangelnde Finanzierung für das ausgebaute Kursangebot. Zum einen werden immer mehr Kurse gefordert, zum anderen wird aber das Budget dieser Entwicklung nicht angepasst.
Der AStA kritisiert die Doppelmoral der Universität. Einerseits preist sie ihren Dreiklang „Digitalisierung, Diversität und Internationalisierung“ nach außen hin an, andererseits aber unternimmt sie kaum etwas, um diesem Anspruch gerecht zu werden: Statt die steigende Nachfrage an Kursen in der Digitalisierung und in den Sprachen zu bedienen, wird das Angebot verkleinert. Dadurch wird auch der fächerübergreifende Diskurs von Studierenden verschiedener Fakultäten, der für die Diversität der Universität essenziell ist, eingeschränkt.
Statt dem eigenen Anspruch gerecht zu werden und Gelder für die ZESS bereitzustellen, fließen Millionenbeträge in Prestigeobjekte wie das „Forum Wissen“. Das Kerngeschäft der Universität – die Lehre – gerät dabei mehr und mehr aus dem Blickfeld.
Wir als Vertretung aller Studierenden fordern deswegen, dass entsprechend der großen Nachfrage das Budget für die ZESS-Kurse erhöht wird, denn nur so kann die Universität ihrem Anspruch von „Digitalisierung, Diversität und Internationalisierung“ auch in der Lehre gerecht werden.
Die Universität muss auch kurzfristig – also schon zum Sommersemester – für das ZESS mehr Geld bereitstellen, um die Zahl der ausfallenden Kurse so gering wie möglich zu halten.

AStA der Uni Göttingen, 22. März 2018


Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

PM Zess muss über 60 Kurse streichen

Pressemitteilung: Uni Göttingen hat einen neuen AStA!

Am 28.02.2018 wählte das Studierendenparlament der Georg-August-Universität Göttingen in seiner achtzehnstündigen konstituierenden Sitzung einen neuen AStA. Nachdem die bisherige Koalition bei den Uniwahlen im Januar keine Mehrheit mehr in der Studierendenschaft finden konnte, wird der AStA nun in einer Koalition aus den Gruppen Arbeitsgemeinschaft
Demokratischer Fachschaftsmitglieder (ADF), Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) getragen.

Neuer AStA Vorsitzender ist Rene Rahrt (ADF). Das Finanzreferat übernimmt Marcel Munzel (LHG), das Amt des Außenreferenten und stellv. Vorsitzenden hat zukünftig Dominik Bollendorf (RCDS) inne und das Hochschulreferat wird von Liv Lehnau (ADF) betreut, die auch zur stellv. Finanzreferentin bestimmt wurde.
Der AStA nimmt nun schnellstmöglich seine Arbeit auf. Alle Referenten freuen sich über den Rückhalt aus dem Parlament, welches seiner Aufgabe durch eine angeregte demokratische Debattenkultur und kritische Hinterfragung der aufgestellten Kandidaten mehr als gerecht wurde.

Der neue Vorsitzende Rene Rahrt sagte: „Als unabhängiger AStA stellen wir wieder den Service für alle Studierenden in den Fokus. Wir wollen die Fachschaften dabei unterstützen, individuelle und nachhaltige Verbesserungen der Studienbedingungen in den verschiedenen Fachkulturen zu finden. Wir werden ein gesamtheitliches Konzept für soziale und kulturelle Angebote entwickeln und umsetzen.“

Finanzreferent Marcel Munzel ergänzt „Wir realisieren eine schlanke effiziente AStA-Struktur, die durch starke Inhalte wie Digitalisierung und Initiativenförderung überzeugt.“

„Ich freue mich, für die Studierenden zukünftig u.a. ein breites Veranstaltungsspektrum zu erarbeiten, in dem wir möglichst viele Themengebiete fokussieren, um den breitgefächerten Interessen der Studierendenschaft gerecht zu werden und diese Interessen dann auch angemessen nach außen zu vertreten“, führt abschließend Außenreferent Dominik Bollendorf aus.

AStA der Uni Göttingen, 01.März 2018

EDIT: In der vertagten konstituierenden StuPa Sitzung am 14. März, wurde außerdem Sophia Nehring als Referentin für das Sozialreferat gewählt.

Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

PM Uni Göttingen hat einen neuen AStA! (01.März 2018)