Heute vor 70 Jahren: Semesterstart im ersten Nachkriegsjahr

Vor 70 Jahren betrat eine merkwürdige Mischung von Studierenden die weitgehend vom Krieg verschonte Universität Göttingen, „eine seltsame Mischung von jungen Abiturienten und alten Kriegern“. Auch sonst war vieles anders als heute: Die Universität hielt Schweine und ein Widerstandskämpfer des 20. Juli wurde erster Vorsitzender des AStA. Eine Welt voller Widersprüche und eine komplizierte Zeit, wie die damaligen Zeitungsartikel belegen.

Ganz in diesem Sinne freuen wir uns über die neuen Studierenden die sich aktuell wieder an unserer Universität einschreiben und wollen uns heute einmal darauf besinnen, dass sich vieles zum besseren gewandelt hat in dieser langen Zeit – gleichermaßen als Mahnung für die Zukunft und als Ermutigung, wenn Ziele doch einmal scheitern sollten.

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Duderstadt/Uebersicht/Vor-70-Jahren-Uni-Goettingen-oeffnet-als-eine-der-ersten-Hochschulen-wieder

Deutsche Universitätszeitung 70 Jahre alt und Universität Göttingen vor 70 Jahren wiedereröffnet

Eine studentische Vertretung zu haben ist keineswegs eine neue Errungenschaft. Schon seit 1920 werdet Ihr von einem AStA vertreten. Wie dieser jedoch organisiert wird, war mehr als einmal eine politische Frage bis in höchste Gremien hinauf. Heute wurde uns dies einmal mehr bewusst als wir an den Feierlichkeiten der Universität anlässlich der 70-jährigen Wiedereröffnung der Universität und des 70-jährigen Bestehens der Deutschen Universitätszeitung (DUZ) in der Aula teilnahmen.

Schon in der allerersten Ausgabe der DUZ (damals noch Göttinger Universitäts-Zeitung „GUZ“) wurde prominent auf der ersten Seite nach der Titelseite über die Funktion einer solchen studentischen Vertretung gerungen. Aus der Erfahrung eines totalitären Staatswesens und der Nöte der unmittelbaren Nachkriegszeit war es nur logisch „eine allgemeine Studentenvereinigung mit rein praktischen Zielsetzungen, die der Gemeinschaft der Studenten und ihren Bedürfnissen dienen sollen“, einzurichten. Bis heute hat sich dieser Anspruch durch verschiedene Gesetzesnovellen bis in unsere aktuelle Arbeit niedergeschlagen.

Unser AStA-Vorsitzender freut sich auf die weitere Arbeit für euch im kommenden Semester – eingedenk dieses hehren Anspruches des ersten AStA unter dem Vorsitz Axel von dem Bussches, eines Widerstandskämpfers des 20. Juli!

Feierstunde zur Wiedereröffnung der Universität Göttingen

UniversitätszeitungHeute lädt die Universität zur Wiedereröffnung der Universität vor 70 Jahren ein. Eine schöne Gelegenheit die heutige akademische (Meinungs-)Freiheit zu feiern und sich daran zu erinnern, dass diese keineswegs selbstverständlich ist.

Als eine der ersten Unis startete die Göttinger Hochschule nach dem Zweiten Weltkrieg im September 1945 wieder mit den Vorlesungsbetrieb. Zu Vortrag und Podiumsdiskussium zum Thema lädt die Universität heute um 15 Uhr herzlich in die Aula ein. Euch erwartet auch ein Einblick in die erste Ausgabe der Unizeitung.

http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=5243

Universität Göttingen belegt deutschlandweit Platz 6 im Drittmittelranking der DFG

Welche Unis in Deutschlang erhalten das meiste Geld von öffentlichen Drittmittelgebern? Diese Frage versucht der Förderatlas der DFG zu beantworten. Heute erschien der aktuelle Bericht für die Jahre 2011 bis 2013. Unsere Universität schnitt dabei für uns überraschend „gut“ ab und konnte fast 250 Mio. Euro einwerben – nur knappe 30 Mio. weniger als die Spitzenreiter der LMU München und knappe 50 Mio. Euro mehr als das KIT aus Karlsruhe auf Platz 8.

Auch wenn man wie wir die Abhängigkeit der Forschung von Drittmitteln grundsätzlich negativ sieht, zeigt sich hierin doch der Erfolg unserer Universität in der Forschung und ihre Aktualität. Dies unterstützt moderne Lehre ungemein und schafft Chancen für Absolventinnen und Absolventen. In diesem Sinne sagen wir: Nur weiter so Uni Göttingen!

11 Mio Euro für marode Lehrgebäude

11 Mio. Euro für marode Lehrgebäude in Göttingen

11 Mio Euro für marode LehrgebäudeIst es bald vorbei mit modernden Toiletten und maroden Seminarräumen? Zumindest für einen Teil unserer Universität scheint das zu gelten. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat heute bekannt gegeben 114 Mio. Euro in die Infrastruktur der niedersächsischen Hochschulen stecken zu wollen. Alleine 11 Mio. Euro davon fließen an die Georg-August-Universität.

Von diesen 11 Mio. Euro profitieren zwei Institute ganz besonders: Erstens das Ethnologische Institut an der Stadthalle, das grundlegend saniert wird; Fassade und Innenleben werden saniert. Zum zweiten die Agrarfakultät, deren 60 Jahre alter „Stammsitz“ in der v.-Siebold-Str. 4-8 endlich zeitgemäß renoviert werden soll. Die Technik der dort befindlichen Hörsäle sowie deren Bestuhlung wird modernen Standards angepasst.

Darüber hinaus will die HAWK in Göttingen 6 Mio. Euro in die Errichtung eines modernen Gesundheitscampus für die Fachbereiche Gesundheit und Medizintechnik investieren.

Wir freuen uns schon auf die Ergebnisse und hoffen auf möglichst geringe Einschränkungen durch die Umbauprozesse.

Verzeichnis studentischer Initiativen und Gruppen

Studentische GruppenDer AStA ist aktuell dabei, ein Verzeichnis möglichst aller studentischer Gruppen und Initiativen an unserer Universität zu erstellen. Da uns aber längst nicht alle Gruppen bekannt sind und auch die Uni nur von einigen weiß, sind wir auf eure Hilfe angewiesen.

Kennt ihr Gruppen oder habt selbst welche gegründet, die sich für Studierende oder ihre Mitmenschen einsetzen? Dann schreibt uns!

Studentische Gruppen können sich zwecks Aufnahme in das Verzeichnis per E-Mail an das Hochschulreferat wenden (hochschule@asta.uni-goettingen.de). Damit auch deine Gruppe berücksichtigt werden kann benötigen wir:

1. den Namen der Gruppe
2. einen kurzen Informationstext über eure Gruppe (max. 100 Wörter)
3. Euer Logo als JPEG oder PDF
4. eine Kontaktmöglichkeit (E-Mailadresse oder Website)
5. ggf. Ort und Zeit eures Gruppentreffens
6. und optional weitere Kontakt- und Informationsmöglichkeiten (bspw. Telefonnummer, Facebookprofil, etc.

Wissenschaftsministerin informiert sich über studentisch organisierte Sprachkurse

Gestern besuchte die niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić im Rahmen ihrer Sommerreise unsere Universität. Hierbei legte sie ihren Schwerpunkt auf die Integration von Flüchtlingen an unserer Hochschule.

Besonders wichtig für sie war das Pilotprojekt „Studierende unterstützen Flüchtlinge beim Spracherwerb“ das von der Abteilung für Interkulturelle Germanistik betreut und vom Niedersächsischen Wissenschaftsministerium finanziert wird. Mitentwickelt wurde dieses Konzept von studentischer Seite im Senat.

Doch nicht allein die Idee ist studentischer Natur, sondern sogar die Umsetzung: Die Initiative ConquerBabel betreut die Sprachausbildung intensiv mit und unterstützt durch Dolmetschertätigkeiten im Alltag.

http://rtlnord.de/nachrichten/wissenschaftsministerin-auf-niedersachsen-reise.html

Universität beschließt elektronische Studierendenakte

Elektronische StudierendenakteDie Universität Göttingen hat die Einführung einer elektronischen Studierendenakte (ESA) beschlossen. Die ESA hat das Ziel verschiedenste Unterlagen der Studierenden (z.B. Bewerbungs- und Immatrikulationsdokumente, Prüfungsleistungen, Beurlaubungen etc.) zu bündeln. Dadurch soll der Verwaltungsaufwand in der Zusammenarbeit von Studierendenbüro, Prüfungsamt, Dekanat, usw. abgebaut und Prozesse beschleunigt werden.

Außerdem ist geplant, dass Studierende zukünftig beispielsweise ihre Immatrikulationsbescheinigungen per Link freigeben und verschicken können. Des Weiteren werdet Ihr eine bessere Übersicht über Euch betreffende Dokumente sowie die Möglichkeit haben, den Zugriff auf bestimmte Dokumente zu beschränken.

In den letzten Monaten wurde das Konzept der elektronischen Studierendenakte erarbeitet und wird zunächst pilotiert und regelmäßig evaluiert. Der Zugriff der einzelnen Nutzergruppen auf die Daten der Studierenden wurde im Voraus kritisch von allen Beteiligten, zu denen auch der Datenschutzbeauftrage der Universität wie auch die beiden studentischen Datenschutzbeauftragen zählen, geprüft und festgelegt. Diese Rechte werden in der Pilotphase weiterhin evaluiert und überprüft. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr euch gerne an Sören Buchholz und Jonatan Hoffmann, die beiden studentischen Datenschutzbeauftragten, wenden (datenschutz@asta.uni-goettingen.de).

Entwarnung im Plagiatsfall: Keine erneute Prüfung notwendig

Die Befürchtung einiger stellte sich als unbegründet heraus: Die Aberkennung des Doktortitels hat keinen Einfluss auf die von ihm korrigierten Arbeiten. Dies stellte das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur heute fest und schloss sich damit der Universität an, die entsprechende Befürchtungen schon vor einer Woche als unwahrscheinlich bezeichnete. Jedoch bleibt betroffenen Studierenden die Möglichkeit sich erneut prüfen zu lassen.

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Wissen/Wissen-vor-Ort/Plagiatsfall-an-der-Uni-Goettingen-Studenten-muessen-Pruefungen-nicht-wiederholen

Doktorgrad aberkannt, Plagiatsfall aufgedeckt

Das Göttinger Tageblatt berichtet aktuell über einen Fall an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, in dem massiv plagiiert wurde. Christian M., ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft, wurde deswegen der Doktorgrad aberkannt.

Möglicherweise kommen auch Konsequenzen auf Studierende zu, die bei ihm Prüfungen abgelegt haben. Das Präsidium prüft aktuell Auswirkungen auf die Bewertung von Abschluss- und Hausarbeiten von betroffenen Studierenden.

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Wissen/Themen/Plagiatsfall-an-der-Uni-Goettingen/Sozialwissenschaftliche-Fakultaet-der-Uni-Goettingen-deckt-Plagiatsfall-auf